Wussten Sie, dass...
• es mittlerweile über 100 Hundefreilaufflächen in Hamburg gibt, auf denen jeder Hund ohne Leine laufen darf. Wo in Ihrer Nähe so eine Auslauffläche ist, finden Sie hier.
• wenn Sie Gassi-Geh-Beutel benötigen, brauchen Sie diese nicht teuer in Futtergeschäften zu kaufen. Sie bekommen diese kostenlos! Entweder Sie fragen an der Kasse in einer Budnikowsky-Filiale nach den Kotbeuteln oder Sie bekommen Sie über die Stadtreinigung, auf allen Recyclinghöfen in Hamburg, an den rund 55 Dog Stations in der Stadt oder bei den Mitarbeitern der SRH-Gehwegreinigung.
• Sie kein Geld bezahlen brauchen, wenn Sie vom BOD angehalten werden? Der BOD (Bezirklicher Ordnungsdienst) darf nicht direkt kassieren. Leider wissen dies die wenigsten und zahlen, wenn Sie dazu aufgefordert werden. Die Mitarbeiter machen sich in diesem Moment strafbar. Rufen Sie die Polizei. Meistens handelt es sich sowieso bei Aufforderungen zu Sofortzahlungen nicht um BOD-Mitarbeiter, sondern um Trittbrettfahrer die die unwissenden Bürger ausnutzen wollen. Ebenfalls sind Sie nicht verpflichtet, sich zu dem Sachverhalt vor Ort zu äußern. Sie bekommen Post und können dann Stellung zum Sachverhalt nehmen.


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Abgabe?
Manchmal scheint es Gründe zu geben, warum ein Hund abgegeben werden sollte. Doch das ist oft gar nicht nötig! Häufig fehlt einfach nur die Info, an wen man sich wenden kann, um entsprechende Hilfe zu bekommen.
Schwangerschaft ist kein Abgabegrund. Es gibt sehr gute Bücher zum Thema Baby und Hund, z.B. “Wenn Kind und Hund...Was Eltern wissen sollten - was Kinder wissen müssen” von Claudia Fischer und Bettina Schönfelder oder “...dann beißt Dich der Hund” von Monika Höhn. Auch bei Suchmaschinen unter dem Suchbegriff Kind und Hund gibt es viele nützliche Tipps. Holen Sie sich Hilfe bei einem Hundetrainer Ihres Vertrauens. Es gibt viele Vorbereitungen, die man bereits vor der Geburt treffen kann. Sperren Sie Ihren Hund nicht aus dem Kinderzimmer aus. Falls der Hund das Kinderzimmer nicht betreten soll, beginnen Sie das Training bereits vor dem Einzug des Familienzuwachses. Lassen Sie Ihren Partner bereits in den Tagen wo Sie im Krankenhaus sind mal eine gebrauchte Windel mit nach Hause bringen, damit sich der Hund auch an diesen “Duft” gewöhnt. Wenn der große Tag gekommen ist und sie mit dem Baby nach Hause kommen, schließen Sie ihren Hund nicht aus. Lassen Sie ihn an dem Baby schnüffeln. Von einer feuchten Hundenase ist noch kein Kind gestorben. Zeigen Sie dem Hund, dass er wichtig ist. Planen Sie täglich eine Std. ein für den Hund, wo er die Nummer eins ist, vielleicht mit Massage, Leckerli-Suchspielen, ausgiebigem Schmusen. Beachten Sie jedoch, dass Sie Kind und Hund nie alleine lassen. Später wenn die Kinder anfangen zu krabbeln, achten Sie darauf, dass der Hund seine Rückzugsmöglichkeiten hat, wo ihn keiner stört. Auch nicht das krabbelnde Kind. Regelmäßiges Impfen und Wurmkuren sollten selbstverständlich sein.
• Der Hund bellt so viel und der Vermieter droht, einem die Wohnung zu kündigen. Auch hier gibt es Möglichkeiten. Der Hund muss einfach lernen, dass sich das “Fehlverhalten” Bellen für ihn nicht lohnt. Wenden Sie sich an einen Trainer Ihres Vertrauens. Dieser wird Ihnen Hilfestellung geben, wie Sie auf Basis von positiver Verstärkung dem Hund beibringen, dass es sich für ihn auszahlt, wenn er nicht bellt. Vielleicht hat Ihr Hund aber auch nie richtig gelernt, alleine zu bleiben. Kontaktieren Sie den Trainer Ihres Vertrauens. Zusammen können Sie dem Hund antrainieren, was von Ihm gewünscht wird.
• Wenn Sie Angst vor ihrem Hund haben, benötigen mehr Sie, als der Hund eine Hilfestellung. Es gibt Situationen, in denen man Angst vor seinem eigenen Hund bekommen kann. Er knurrt einen an, er attackiert Artgenossen und Sie sind völlig hilflos am anderen Ende der Leine und haben dem Hund nichts entgegen zu setzen. Gehen nur ängstlich mit dem Tier spazieren, es könnte ja ein anderer Hund um die Ecke kommen. Oder hat ihr Hund Sie einmal unabsichtlich verletzt, weil er zu sehr an der Leine gezogen hat ??? All dies können Gründe sein, warum man nicht mehr mit seinem Vierbeiner vor die Tür gehen mag. Doch auch dafür sollte ein Hundetrainer ein offenes Ohr haben. In diesen Fällen benötigen eher Sie, als Hundehalter, die psychologische Unterstützung. Wieder Selbstvertrauen zu fassen, Gelassenheit ausstrahlen, das ist jetzt das Wichtigste. Dieses Gefühl Ihrer Souveränität wird sich auf den Hund übertragen. Wenden Sie sich an den Hundetrainer Ihres Vertrauens. Es gibt sicher eine Lösung!
• Der Hund ist nicht stubenrein. Dies können krankhafte Gründe sein und gar nicht beabsichtigtes Reinmachen des Hundes. Gehen Sie zu allererst mit Ihrem Tier zum Veterinär. Beschreiben Sie das Problem. Macht Ihr Hund nur ein Bächlein oder auch einen Haufen im Haus. Je mehr Infos Sie Ihrem Tierarzt geben können, umso besser weiß dieser, was untersucht werden muss. Erst wenn eine gründliche tierärztliche Untersuchung erfolgt ist und der Grund nicht krankhaft ist, wenden Sie sich an den Hundetrainer Ihres Vertrauens. Auch hier kann man durch positive Verstärkung den Hund dazu bringen draußen seine “Geschäfte” zu erledigen.
Auf einmal Single sein ist keine Schande, seinen Hund aus diesem Grund abzugeben schon. Sie haben sich ihrerzeit für dieses Tier entschieden mit dem Wissen, 12-15 Jahre mit ihm zusammen zu leben. Auch wenn Sie sich von Ihrem Partner trennen, gibt es Möglichkeiten, Ihren Hund nicht alleine versorgen zu müssen. Oftmals sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht und denkt in dieser Situation, dass man sich alleine nicht um das Tier kümmern kann. Heutzutage gibt es bereits Hundetagesstätten wo man zwischen 12 und 18 Euro pro Tag bezahlt, um sein Tier unterzubringen. Sie möchten nicht, dass Ihr Hund den ganzen Tag bei “Fremden” verbringt? Oder Ihnen ist das zu teuer? Auch professionelle Hundesitter oder sog. Dogwalker gibt es in Hamburg. Für ca. 6 Euro gehen diese Menschen mit Ihrem Hund Gassi für ca. eine Stunde. Der Hund wird bei Ihnen zu Hause abgeholt und in seiner gewohnten Umgebung ausgeführt. Oftmals erklären sich auch benachbarte Schüler bereit, ihr Taschengeld aufzubessern und gehen mit Ihrem Vierbeiner raus. Ältere Menschen würden sich vielleicht freuen, den Hund tagsüber versorgen zu können. Schalten Sie eine Anzeige in dem Tagesblatt Ihres Wohnortes. Es gibt viele Möglichkeiten. Zum Beispiel www.agenturmarypoppins.de

Wenn es Ihnen doch nicht möglich sein sollte, Ihren Hund zu behalten, aus welchen Gründen auch immer, dann wenden Sie sich an den Züchter, wo Sie das Tier gekauft haben. Viele Züchter haben bereits im Kaufvertrag eine Klausel, die besagt, dass sie im Falle einer Abgabe zuerst angesprochen werden möchten. Oftmals kann der Züchter ein gutes neues Zuhause finden. Oder wenden Sie sich an einen Tierschutzverein in Ihrer Stadt. www.franziskustierheim.de oder www.hamburger-tierschutzverein.de

Sagen Sie bitte ehrlich, warum Sie Ihren Vierbeiner abgeben müssen und was für einen Charakter das Tier hat. Das ermöglicht den Tierschutz-Mitarbeitern, Ihren Hund besser neu zu vermitteln.


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